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Pressemitteilung vom 20.04.2009

Insgesamt 287.000 Euro an acht Projekte vergeben
 
Einbeck/Northeim. Die im vergangenen Jahr aus der Taufe gehobene Kultur- und Denkmalstiftung des Land­kreises Northeim hat bereits acht Projekte mit insgesamt 287.000 Euro gefördert. Das haben der Vorsitzende der Stiftung, Joachim Stünkel (Lüthorst) und Landrat Michael Wickmann jetzt während einer Pressekonferenz im Eickeschen Haus in Einbeck mitgeteilt.

Der Vorsitzende hat deutlich gemacht, dass die Förderung der Projekte überwiegend einstimmig beschlossen worden ist. Auf der Grundlage von 20 gestellten Förderanträgen habe der Stiftungsvorstand am 19. März für acht Projekte eine Förderung bewilligt.


Acht Projekte gefördert

Die Stadt Bad Gandersheim bekommt für die Gandersheimer Domfestspiele 131.000 Euro. Die Stiftung Eickesches Haus in Einbeck erhält 75.000 Euro für die Restaurierung des über­regional bedeutenden Baudenkmals. Das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1602 war kürzlich mit dem ersten Preis des Deutschen Fachwerkpreises ausgezeichnet worden. Die Geschichtswerkstatt Göttingen wird mit 35.000 Euro beim Projekt "Europäische Dimensionen der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus- Wanderausstellung. Eine Fallstudie über Südniedersachsen/ Deutschland" unterstützt. Das Portal zur Geschichte in Bad Gandersheim kann sich über 24.000 Euro von der Stiftung freuen. Der Heimat- und Kulturverein Schoningen bekommt 15.000 Euro für sein Heimatmuseum ergänzt um eine Unterrichtsstätte als Lernort für Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene. Mit jeweils 3.000 Euro fördert die Stiftung die Weltbühne Heckenbeck und das 5. Klezmer-Jazz-Festival im Bahnhof Kreiensen. Der Schützenverein Heckenbeck erhält 1.000 Euro für die Errichtung einer Albert-Methfessel-Gedenkstätte mit kleinem Themenpfad.

Zweck der Stiftung erläutert

Landrat Michael Wickmann erläuterte den Zweck der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim. Zum Abschluss des Pressegespräches stellte Robert Stafflage von der Stiftung Eickesches Haus das Projekt "Restaurierung des Eickeschen Hauses" vor. Außerdem wurde symbolisch ein Scheck übergeben.